Mein neues Wochenbild beschäftigt sich mit Katzenkastrationen

 

Wenn die bunten Katzen wehen,
Geht die Fahrt zur wilden Burg.
Wollt ihr aber Pflege sehen,
Braucht es einen Vet-Chirurg.
Denn die Miezen zur Erschwerung
Schreiten fleißig zur Vermehrung.
Schleid’ner Tal hat einen Plan,
Denn die Politik ist lahm,
Tierschutz wird jetzt praktiziert
Ausgesetzte Katzen flugs kastriert.

 

8 Kommentare

  1. Lieber Jochen Kupp ,was Tierschutz anbelangt ist die Politik hier nicht lahm sondern geradezu komatös. Ich ringe ständig mit Kündigungsdrohungen ,weil die Menschen so viele Tiere bei mir ablagern für die sich niemand zuständig fühlt. Nachts liegen hier alle wach,weil die Wilderer vom Knochenberg ballern und ohne einen Tag Pause kümmern wir uns um unzählige ausgesetzte oder zurückgelassene Hauskatzen. Allesamt unkastriert und vermehrungsfähig. Aber statt ein längst fälliges Katzenkastrationsgebot auszusprechen, um das alltägliche Leid zu lindern, muss ich mich noch von den Ratskollegen verspotten lassen, als wäre Tierschutz ein Zeitvertreib für ältere Damen mit Langeweile. Ach, ich könnte hier ein Drama schreiben über politische Einsamkeit und finde den Zustand mehr als untragbar.

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